Gefahr Auf der Weide: Wie Man Pferde vor Giftpflanzen Schützt

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  1. Als Erstes sollten Sie lernen, giftige Pflanzen, Sträucher und Bäume zu erkennen.
  2. Bevor Sie ein Pferd in einen neuen Pferch oder auf eine neue Weide lassen, überprüfen Sie das Feld und die umliegenden Sträucher sorgfältig auf giftige Pflanzen.
  3. Graben Sie alle giftigen Pflanzen aus und verbrennen Sie sie. Eine in der Erde verbliebene Wurzel oder ein versehentlich weggeworfenes Samenkorn kann eine neue Generation giftiger Unkräuter hervorbringen.
  4. Vermeiden Sie es, Pferde in der Nähe giftiger Bäume weiden zu lassen. Wenn möglich, zäunen Sie solche Bäume ein oder fällen Sie sie besser noch. Wenn es nicht möglich ist, den Baum zu fällen, stellen Sie sicher, dass Pferde und Ponys ihn nicht erreichen können.
  5. Durch regelmäßige Kontrollen von Weiden, Weideland und Hecken können Sie verhindern, dass unbekannte Pflanzen, die von benachbarten Grundstücken eingeschleppt wurden, auf Ihr Feld gelangen.
  6. Lassen Sie auf keinen Fall ausgegrabene giftige Pflanzen auf der Weide liegen. Viele Pferde fressen gerne verwelkte oder vertrocknete Pflanzen, was dann zu irreversiblen Folgen führen kann.
  7. Die Pflege der Weiden, auf denen die Tiere grasen, verringert die Wahrscheinlichkeit, dass sich schädliche und gefährliche Pflanzen ansiedeln, da die Dichte der Grasnarbe giftigen Gräsern keine Chance lässt, Wurzeln zu schlagen. Eine sorgfältige Pflege erspart dem Besitzer der Weide Ärger.
  8. Achten Sie auf heruntergefallene Äste und Zweige, wenn in der Nähe giftige Bäume wachsen. Besonders bei windigem Wetter.
  9. Oft grenzen die Weiden, auf denen Pferde grasen, an Obst- oder Gemüsegärten. Überprüfen Sie regelmäßig das Gras, das über den Zaun auf die Weide geworfen wurde: In einem scheinbar harmlosen Grasbüschel können sich sehr giftige Pflanzen befinden, die häufig auf Grundstücken und Beeten wachsen.
  10. Wenn eine Behandlung mit Giftchemikalien durchgeführt wurde, lassen Sie die Pferde auf keinen Fall mehrere Wochen lang auf das Gras. Oft bleiben selbst nach starkem Regen noch 2 Wochen lang Giftstoffe und Phosphate im Boden zurück.
  11. Meiden Sie auffällig blühende Pflanzen: Mehr als 90 % der blühenden Pflanzen sind in unterschiedlichem Maße giftig, mehr als die Hälfte davon sind tödlich giftig.
  12. Seien Sie vorsichtig mit Pflanzen aus der Familie der Doldenblütler: Sie sind sehr schwer von harmlosen Arten zu unterscheiden. In unserer Region sind viele eingeführte Pflanzen aufgetaucht, die sich aufgrund des Klimawandels angesiedelt haben, darunter auch einige aus der Familie der Doldenblütler.
  13. Kulturpflanzen, die im Garten gezüchtet oder im Laden gekauft wurden (z. B. Blumenzwiebeln oder beliebige Blumen), dürfen auf keinen Fall verfüttert werden.
  14. Gras, das mit Rasenmähern in Gärten und Parks gemäht wurde, ist gefährlich. Ein Pferd kann giftige Pflanzen nicht aus dem entstandenen Grasbrei herauspicken. Außerdem können sich dort Glasscherben und verschiedene Gegenstände befinden, die ein hungriges Pferd versehentlich verschlucken könnte.
  15. Jede Heilpflanze ist für Pferde gefährlich. Die medizinischen Eigenschaften von Heilkräutern beruhen auf ihren Giften. Diese Pflanzen sind für Pferde tödlich.
  16. Denken Sie daran: Alles, was für Kühe, Schweine, Ziegen und andere Huftiere harmlos ist, kann für Pferde giftig sein.
  17. Warten Sie im Falle einer Vergiftung oder beim Auftreten von Symptomen unbekannter Ursache nicht ab. Rufen Sie sofort einen Tierarzt!